In der multiethnischen Stadt Triest an der Adriaküste hatten Mussolinis Schwarzhemden nach dem Zusammenbruch der Donaumonarchie 1920 das Narodni Dom angezündet, das stattliche Geschäfts- und Kulturzentrum der slowenischen Gemeinschaft. Mafalda, eine junge Sprachlehrerin mit österreichisch-italienischen Wurzeln und einer Leidenschaft fürs Tauchen, erhält die Chance, an der symbolträchtigen Gedenkveranstaltung zum hundertsten Jahrestag des Brandanschlags mitzuwirken. Ganz im Zeichen der Versöhnung soll das wieder aufgebaute Narodni Dom an die slowenische Gemeinschaft zurückgegeben werden. Da erfährt Mafalda, dass ihr Urgroßvater sich nach dem Krieg in den 1920er-Jahren den Faschisten angeschlossen und und slowenische Nachbarn denunziert hatte. Als der Skandal öffentlich zu werden droht, entschliesst sie sich zur Flucht nach vorn und findet schließlich den Mut, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben.