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Okamoto Kanoko (1889-1939) kam als älteste Tochter von neun Geschwistern in Takatsu, Präfektur Kanagawa, zur Welt und bekam früh Privatunterricht. Unter dem Einfluss ihres Bruders Yukinosuke und Tanizaki Jun'ichiros reifte sie zur Dichterin heran. 1910 heiratete sie Okamoto Ippei, 1911 schloss sie sich der feministischen Gruppierung um die Zeitschrift «Seito» an, und 1912 erschien die Tanka-Sammlung «Karoki netami» («Leise Eifersucht»), 1918 gefolgt von «Ai no nayami» («Liebesnot»). Daneben schrieb sie Prosa, Dramen und Essays. Mit «Tsuru wa yamiki» («Der Kranich wurde krank», 1936), einer Erzählung über die letzten Lebensjahre von Akutagawa Ryunosuke, gelang ihr 1936 der Durchbruch. Ihr eigentliches Debüt als moderne Klassikerin ist jedoch das vorliegende Werk «Boshi jojo».
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