»Ich liebe Emmanuelle und Jakob, die mit Witz und Charme jede Trübsal vertreiben. Meisterhaft erzählt Carlo Leone Spiller in seinem hinreißenden Roman von Zweien, die kühn jegliche Grenzen überschreiten.« Dana Grigorcea
An der Schweizer Grenze, in der Zeit zwischen den großen Kriegen leben Jakob und Emmanuelle stets aus dem Stegreif und wenig deutet darauf hin, dass sich das im großen Stile ändern könnte. Vor ihrer Wohnung in einer illustren Hausgemeinschaft erstreckt sich Feld und Flur und im Sommer platzt am Wegrand der Klatschmohn hervor. Ihr unstetes Einkommen bessern die beiden mit Gaunereien auf, sie schmuggeln kostbare Waren über die Ländergrenzen und verüben kleinere Einbrüche. Doch eines Tages findet Jakob bei einem solchen Streifzug in einem Tresor die chemische Reaktionsgleichung für eine Textilfarbe, die den Geist auf wundersame Weise anregt und dem Paar ungeahnte Möglichkeiten bieten könnte. Diese Entdeckung führt sie in die zwielichtigen Kreise der Pharmaindustrie und schließlich müssen sie sich fragen: Soll der Nutzen der Farbe nur wenigen zugutekommen oder für das Wohl aller eingesetzt werden?