Ein Mann blickt auf ein Leben zurück, das funktioniert hat - und sich dabei leise verlor. Er war erreichbar, angepasst, eingebunden. Und doch zunehmend abwesend. Ohne Bruch, ohne Drama begann ein innerer Rückzug: aus Rollen, aus Erwartungen, aus dem Zwang, etwas darstellen zu müssen.
In ruhiger, dichter Sprache erzählt der Roman von dieser Entfremdung und von einer langsamen Rückkehr zur eigenen Präsenz. Ein Buch über Zeit ohne Namen, über Nähe ohne Garantie und über die Frage, was bleibt, wenn man aufhört, sich selbst zu rechtfertigen.