Fast niemand will es und doch geschieht es Tag für Tag, Jahr für Jahr, Dekade für Dekade: Entwaldung, Luftverschmutzung, Finanzkrise, Klimawandel. Woran liegt es, dass wir scheinbar unfähig sind, uns unserem Wissen entsprechend zu verhalten?
Das Buch geht diesen Fragen nach und verfolgt Spuren, die weit in die Vergangenheit zurückreichen, und stößt auf ein immer wiederkehrendes Phänomen: Marktversagen. Obwohl erst seit dem 20. Jahrhundert bekannt und benannt, war Marktversagen von Anfang an ein steter Begleiter von Märkten, eine der großen zivilisatorischen Errungenschaften. So wie Menschen und Bakterien, Computer und Computerviren einander bedingen, so schaffen Märkte die Möglichkeit von Marktversagen und entwickeln sich miteinander über die Jahrhunderte und Jahrtausende evolutionär weiter.
Je größer, je globaler die Märkte, desto größer, desto globaler auch die Krisen und Katastrophen, die durch Marktversagen erzeugt werden. Wie kommt es dazu? Wieso ist es so enorm schwierig, dagegen zu halten? Fragen über Fragen auf die das Buch Antworten liefert, auch wenn manche unbequem sind.
Über den Autor
Christoph E. Mandl ist Privatdozent an der Universität Wien und Lehrbeauftragter an der Universität für Bodenkultur Wien.