Poetischer Schrei nach Hilfe
In Lilys Kopf sammeln sich die Worte, die sie nicht sagen kann. Worte über die Nacht der blutigen Badfliesen. Worte über ihre psychisch kranke Schwester. Aber auch die Worte über ihre eigenen Gefühle und Sorgen. Während ihre Probleme so immer mehr zu ausgewachsenen Monstern in ihrem Kopf werden, wächst der Druck auf sie. Um ein Stipendium zu bekommen, muss sie gemeinsam mit Micah ein Kunstprojekt anfertigen. Doch kein Gedanke und kein Vers will auf das Blatt wandern. Micah verspricht ihr Hilfe - aber kann sie jemand aus ihrer Abwärtsspirale retten, der selbst mit seinen eigenen Monstern kämpft?
*Trigger-Warnung*
Schonungslos ehrlich beschreibt "Was, wenn wir genug sind?" nicht nur das Innenleben seiner komplexen Protagonistin Lily, sondern auch die
Selbstzerstörung, die ihre
Zweifel und
Ängste in ihr auslösen.
Selbstverletzung,
Depressionen
und
suizidale Gedanken werden eindringlich thematisiert, so dass dieses Buch noch lange nachhallt und zum Nachdenken anregt. Auch der
Suizidversuch ihrer
bipolaren Schwester Alice, dessen
Auswirkungen auf die Familie sowie
das
Stigma, das
Mental Health Themen begleitet,
wird Leser*innen nachhaltig beschäftigen.