Zerrissenheit prägt die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts: In schneller Folge werden zwei Weltkriege ausgelöst, scheitert die Weimarer Demokratie, entsteht die weite Teile Europas unterjochende nationalsozialistische Schreckensherrschaft mit dem Holocaust, deren Ergebnis die Besatzungsherrschaft in Deutschland nach 1945 ist. Der Teilung seit 1945 folgt 1949 der Oktroi der kommunistischen Diktatur im sowjetischen Machtbereich im Osten sowie die Demokratiegründung im Westen, wo die Bundesrepublik die längste Friedensepoche der europäischen Geschichte und die Integration des Kontinents mitgestaltet.
Der renommierte Historiker Horst Möller erzählt in diesem Werk die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts in all ihrer Widersprüchlichkeit und schildert in seinem Ausblick auf das 21. Jahrhundert die neuen Gefahren für Demokratie und Frieden.
Geschichte, die uns bis heute prägt
Die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts ist geprägt von Zerrissenheit: In das 20. Jahrhundert fallen zwei Weltkriege, die nationalsozialistische Schreckensherrschaft und der Holocaust, die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg und seine Wiedervereinigung 45 Jahre später. Gleichzeitig ist es die Zeit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland und der längsten Friedensperiode der europäischen Geschichte. Der renommierte Historiker Horst Möller zeichnet in diesem Werk das 20. Jahrhundert in all seiner Widersprüchlichkeit nach und wagt auch einen Ausblick in das 21. Jahrhundert.
»Der Band besticht mit seiner präzisen und ausführlichen, aber auch kompakten Darstellung und lässt ein ganzes Jahrhundert mit der Kenntnis und Analyse eines objektiven Historikers Revue passieren.«