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Luise ¿Loü Straus-Ernst (*1893) stammte aus einer jüdischen Fabrikantenfamilie. Die promovierte Kunsthistorikerin wurde Muse der Kölner Dadaisten und später der Pariser Surrealisten. Nach ihrer Scheidung vom Maler und Bildhauer Max Ernst 1925 entdeckte Luise ihre Leidenschaft für das Schreiben von Feuilletons, Reportagen, Erzählungen. 1933 ging sie ins Pariser Exil. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie unter Repressionen in Südfrankreich. Im April 1944 wurde Luise verhaftet, deportiert und Anfang Juli in Auschwitz ermordet.
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