Gerhard Krug schreibt seit 1980 als Ghostwriter und Autor für Presse und Rundfunk. Daneben hat er zahlreiche Fachartikel und zwei Sachbücher zum Thema Projektmanagement veröffentlicht.
Bei seinem historischen Roman: Die Söldnerin hat er sich vor allem mit der Frage beschäftigt, wie existenzielle Probleme einen Menschen verändern. Also eine Frau, die sich als Mann in einer Armee versteckt, in einer reinen Männergesellschaft die typischen männlichen Verhaltensweisen übernimmt und anwendet. Und dabei ihren Widerspruch zwischen den beiden Geschlechtern erlebt.
Wir schreiben das Jahr 1618. Viktoria, eine 16jahrige junge Frau, wird als Hexe verdachtigt und soll verhort werden. Sie kann entkommen und verkleidet sich als Mann. Sie gerat in die Wirren des beginnenden 30-jahrigen Kriegs und lasst sich durch einen kaiserlichen Werbertrupp als Soldner Nepomuk anwerben. Nepomuk wird ausgebildet, geschlagen, verurteilt, ausgeraubt und Viktoria beginnt eine Liebesbeziehung mit einem Landsknecht. Dieses Verhaltnis und auch, dass sie eine Frau ist, bleibt nicht unerkannt und fuhrt zu erneuten Konflikten mit anderen Soldnern. Und so nimmt Viktoria im Verlauf der Kriegsereignisse immer mehr die Denkweise und Verhaltensmuster eines Mannes an und verinnerlicht die Rolle des Nepomuk, der sich in der Welt der Soldner durchsetzt.