Für Urs Stäheli ist sowohl die digitale als auch jede analoge Interaktionsvermeidung eine "Entnetzung", ein Ausweg aus dem schnelllebigen Miteinander, aus der ständigen Erreichbarkeit. Er plädiert für ein kollektives Distanznehmen, um wieder zu sich selbst zu finden.
Urs Stäheli über die Notwendigkeit der `Entnetzung¿ in der heutigen Welt und den goldenen Mittelweg zwischen der `totalisierenden Vernetzungsvorstellung der Netzwerkgesellschaft und der ebenfalls totalisierenden romantischen Vorstellung eines entnetzten Subjekts, das die konservative Kulturkritik heraufbeschwört.¿ Kurz: Wie handle ich so, dass ich keine Antwort erhalte?