Ungestum und Milde eines heiligmaigen Menschen sprechen aus den tausend Gebetsantoen dieses Buches, das aus vielen Jahren intensiver Seelsorge erwachsen ist: nicht theoretische Erwagungen, sondern Beobachtungen auf der Strae, Gesprachsfetzen und Briefzitate sind der Stoff, aus dem Josemaria Escriva, der Grunder des Opus Dei, seine Aphorismen formte. Die eigentmliche Kraft dieser bald aufmunternden, bald herausfordernden, nie aber gefllig geschnten Gedanken rhrt aus dem Realismus Escrivs. Er nimmt die Welt ganz ernst, in ihren echten Werten ebenso wie in ihrer Widerborstigkeit, wenn sie sich den Forderungen des Evangeliums entgegenzustellen scheint. Der Konfrontation, die das bedeuten kann, weicht Escriv nicht aus; doch er macht zugleich Mut, das Abenteuer des Christseins immer wieder neu zu wagen. Mit der Einseitigkeit des Verliebten, des "e;Rebellen aus Liebe"e; sucht der den Christen ganz fr Christus zu gewinnen: mit Seele und Leib, aus der Tiefe des Gebetes wie aus der Strke natrlicher Tugenden heraus. So spornt er denn auch zu Grozgigkeit und Treue, Verantwortung und Khnheit an - als ntigen Schritten, um der "e;Spur des Smanns"e; zu folgen.
Ungestüm und Milde eines heiligmäßigen Menschen sprechen aus den tausend Gebetsantößen dieses Buches, das aus vielen Jahren intensiver Seelsorge erwachsen ist: nicht theoretische Erwägungen, sondern Beobachtungen auf der Straße, Gesprächsfetzen und Briefzitate sind der Stoff, aus dem Josemaría Escrivá, der Gründer des Opus Dei, seine Aphorismen formte.
Die eigentümliche Kraft dieser bald aufmunternden, bald herausfordernden, nie aber gefällig geschönten Gedanken rührt aus dem Realismus Escrivás. Er nimmt die Welt ganz ernst, in ihren echten Werten ebenso wie in ihrer Widerborstigkeit, wenn sie sich den Forderungen des Evangeliums entgegenzustellen scheint. Der Konfrontation, die das bedeuten kann, weicht Escrivá nicht aus; doch er macht zugleich Mut, das Abenteuer des Christseins immer wieder neu zu wagen.
Mit der Einseitigkeit des Verliebten, des "Rebellen aus Liebe" sucht der den Christen ganz für Christus zu gewinnen: mit Seele und Leib, aus der Tiefe des Gebetes wie aus der Stärke natürlicher Tugenden heraus. So spornt er denn auch zu Großzügigkeit und Treue, Verantwortung und Kühnheit an - als nötigen Schritten, um der "Spur des Sämanns" zu folgen.