Der Nachlass des Fotografen Ludwig Reiter, der bis 1992 sieben Jahrzehnte lang alle Facetten des öffentlichen Lebens im Tiroler Außerfern festhielt, gilt als wahrer Schatz der österreichischen Fotogeschichte. Nur wenige Regionen verfügen über eine derart lückenlose, akribische und künstlerisch wertvolle Dokumentation ihrer Geschichte im 20. Jahrhundert.
Ludwig Reiter fotografierte nicht nur bauliche Veränderungen und Neuerungen im Außerfern, er fing auch sämtliche nennenswerten Ereignisse ein und durchreiste zudem alle Landschaften und Orte auf der Suche nach Motiven für Ansichtskarten. Damit wurde er zum Chronisten seines Bezirkes.
Richard Lipp, vielen Lesern bereits durch sein Buch über Reutte und Breitenwang bekannt, ist Historiker, Mitbegründer des Reuttener Museumsvereins und ehrenamtlicher Archivar der Gemeinde Reutte, der Ludwig Reiters Familie dessen Fotonachlass im April 2010 als Schenkung überließ. Gemeinsam mit Ludwig Reiters Sohn Wilfried, für den seine Mitwirkung an diesem Bildband eine Reverenz an seinen Vater darstellte, wählte er aus insgesamt 3.000 Fotodokumenten 220 repräsentative Aufnahmen aus, die sowohl dem Fotografen als auch dem Bezirk Außerfern ein Denkmal setzen.
Der Nachlass des Fotografen Ludwig Reiter, der sieben Jahrzehnte lang alle Facetten des öffentlichen Lebens im Tiroler Außerfern festhielt, gilt als wahrer Schatz der österreichischen Fotogeschichte. Sein Sohn Wilfried Reiter lädt zusammen mit Richard Lipp zu einer spannenden Reise durch die Vergangenheit des Tiroler Außerfern ein. Rund 220 historische Fotografien dokumentieren die Landschaften und Orte, aber auch nennenswerte Ereignisse in der Region.