Susan fehlt ein Bein. Tom ist die Treppe runtergefallen. Und Henning lügt so lange, bis er die Wahrheit sagt. Finn-Ole Heinrich erzählt von Menschen, die ins Schwanken gekommen sind, die das Leben mit aller Härte umgeworfen hat. Und die nun wieder aufstehen müssen.
Finn-Ole Heinrich zählt zu den großen Talenten der deutschen Gegenwartsliteratur. Bereits seine ersten beiden Bücher, "die taschen voll wasser" (Erzählungen, 2005) und "Räuberhände" (Roman, 2007) sowie sein erstes Kinderbuch "Frerk, du Zwerg" (2011) wurden von Lesern und Presse gefeiert.
Mit "Gestern war auch schon ein Tag" erreicht sein Schreiben jetzt eine neue Stufe. Diese Texte hinterlassen in ihrer Ehrlichkeit, sprachlichen Klarheit, ihrer Sensibilität und auch in ihrem Humor beim Leser eine Faszination, die lange trägt.
"Seine Geschichten erzählen in Bildern, die alle von Regisseur Hans-Christian Schmid entworfen sein könnten, in einer Melancholie und Wucht, die an neuere Radiohead-Alben erinnert, in einer Sprache, die unvergleichlich ist."Jan Drees, WDR 1 Live"Auf welch kleinem Raum Heinrich große Gefühlswelten entstehen lässt! Ein Genuss."Tobias Becker, KulturSPIEGEL"Finn-Ole Heinrich spricht eine besondere Sprache, so selbstverständlich und wie nebenbei, dennoch ganz zielsicher, treffend und dicht."Lydia Herms, MDR SPUTNIK"Finn-Ole Heinrich is a bright star in the making, the secret hero of German indie publishing."Katy Derbyshire, lovegermanbooks"Finn-Ole Heinrich schreibt mit großer Zärtlichkeit für seine Protagonisten. Hier gibt es einen wirklich guten Nachwuchsautor zu entdecken, irre poetisch und viel handfester als all die Judith-Hermann-mäßigen Befindlichkeitsschreiber der vergangenen Jahre, noch keine dreißig und schon mit dem Einfühlungsvermögen einer achtfachen Pflegemutter."Corinna Hennig, NDR"Finn-Ole Heinrich wird den Fans von Clemens Meyer gefallen. Seine schonungslos ehrliche Schreibe begeistert."Christiane Falk, SWR 2"Thematisch radikal und erzählerisch brillant."Florian Vollmers, FAZ Hochschulanz."Finn-Ole Heinrich meint es ernst."Klaus Irler, TAZ"Finn-Ole Heinrich geht nah an seine Figuren ran, erzählt ohne Deckung: direkt, klar und genau."Christian Möller, WDR 1 Live